Am 31. August 2010 um 24 Uhr endete die Einreichfrist für die diesjährige Photovoltaik-Förderaktion des Klima- und Energiefonds, bis 3. September hatten die Förderwerber Zeit, ihre Anträge zu vervollständigen.

Nun steht fest: Rund 6500 Häuslbauer haben einen Förderantrag eingereicht, 5900 von ihnen werden zum Zug kommen.
Umweltminister Niki Berlakovich zieht eine erfolgreiche Bilanz. Dass die Aktion bei den Österreicherinnen und Österreichern erneut sehr stark nachgefragt und damit schnell „vergriffen“ sein würde, zeichnete sich schon nach den ersten Tagen ab. Trotz Aufstockung der Budgetmittel auf 35 Millionen Euro (im Vergleich 2009: 20 Millionen Euro) waren die förderbaren Anlagen vor allem in der Steiermark und in Oberösterreich nach wenigen Tagen überzeichnet.
„Mit dieser Förderaktion konnte die installierte Photovoltaik-Leistung um 27.000 kWp gesteigert werden. Damit kann ein E-Mobil 169 Millionen Kilometer fahren – oder 4.425 mal rund um den Globus“, zieht Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, einen Vergleich.

Bereits Anfang August wurden die ersten 4271 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rund 25,3 Millionen Euro vom Präsidium des Klima-und Energiefonds genehmigt.
Spätestens Ende September werden die Förderungswerber über den Status Ihres Projektes informiert.

Die voraussichtlich meisten Anlagen mit 1538 werden in Oberösterreich gefördert werden. auf den Plätzen landen die Steiermark und Niederösterreich mit 1432 bzw. 1111 Anlagen. ImDurchschnitt werden die Projekte laut Klima-und Energiefonds mit 5900 Euro bezuschusst.

Quelle: www.wirtschaftsblatt.at