Funktionsprinzip

Module

Aufbau

Herstellungsprozess

Die Fertigung eines Solarmoduls erfolgt weitgehend mit der optisch aktiven Seite nach unten. Als erstes wird ein entsprechendes Glas gereinigt und bereitgelegt. Auf dieses kommt dann eine zugeschnittene Bahn EVA-Folie. Die Solarzellen werden mittels Lötbändchen zu einzelnen Strängen (so genannte Strings) verbunden und auf der Scheibe mit der EVA-Folie positioniert. Nun werden die Querverbinder, die die einzelnen Stränge miteinander verbinden und zum Ort der Anschlussdose führen, positioniert und verlötet. Anschließend wird alles nacheinander mit einer zugeschnittenen EVA-Folie und einer Tedlarfolie bedeckt. Als nächster Produktionsschritt erfolgt das Laminieren des Moduls in einem Vakuumsack bei ca. 140 °C oder im Autoklaven mit Überdruck (um 10 bar) und ebenfalls 140 °C. Beim Laminieren bildet sich aus der bis dahin milchigen EVA-Folie eine klare, dreidimensional vernetzte und nicht mehr aufschmelzbare Kunststoffschicht, in der die Zellen nun eingebettet sind und die fest mit der Glasscheibe und der Rückseitenfolie verbunden ist. Nach dem Laminieren werden die Kanten gesäumt, die Anschlussdose wird gesetzt und mit den Freilaufdioden bestückt. Nun wird das Modul noch gerahmt, vermessen und nach seinen elektrischen Werten klassifiziert und verpackt.



  Quelle: Wikipedia.de

Wechselrichter

Funktion

Solarwechselrichter bezeichnet ein Gerät, das die Gleichspannung aus Solarmodulen in Wechselspannung umwandelt und in das Stromversorgungsnetz einspeist. Der Wechselrichter ist damit Teil einer Photovoltaikanlage. Auf der Eingangsseite befindet sich üblicherweise ein Gleichstromsteller mit Maximum-Power-Point-Tracker, den ein Mikroprozessor steuert und der den Zwischenkreis speist. Auf der Ausgangsseite befindet sich ein ein- bis dreiphasiger Wechselrichter welcher in das Niederspannungsnetz oder bei großen Geräten mit Hilfe eines eingebauten Transformators in das Mittelspannungsnetz einspeist und sich automatisch mit dem Stromnetz synchronisiert.

Grundsätzlich kann man zwei Arten von Solarwechselrichtern unterscheiden:

Geräte mit Trafo
hier übernimmt ein Transformator die galvanische Trennung zwischen DC und AC Seite. Durch die galvanische Trennung kann der PV-Generator einpolig geerdet werden. Dadurch entstehen keine freischwebenden Potenziale in der Anlage. Manche Modularten benötigen dies, sowie es in einigen Ländern auch zwingend vorgeschrieben ist.
trafolose Geräte
hier sind Eingangseite und Ausgangsseite elektrisch miteinander verbunden. Da bei diesem Schaltungsaufbau kein Transformator benötigt wird, besitzen diese Geräte meist einen höheren Wirkungsgrad. Die fehlende galvanische Trennung erfordert allerdings ein anderes elektrisches Sicherheitskonzept.

Am DC-Eingang des Solarwechselrichters sitzt meist ein Eingangswandler. Bei diesem Wandler handelt es sich häufig um einen Aufwärtswandler mit sehr gutem Wirkungsgrad. Der Ausgangskreis hat ebenfalls einen guten Wirkungsgrad der über einen weiten Lastbereich besteht. Zur weiteren Optimierung der Effizienz wurden sogenannte trafolose Wechselrichter entwickelt. Die Schaltungstechnologien laufen unter der Bezeichnung H5- oder Heric-Topologie. Allerdings ist bei diesen Geräten eine Erdung der Solarmodule aus Personenschutzgründen erforderlich.

Zur Optimierung von Wechselrichtern mit Trafo übernimmt der Wechselrichter häufig die Funktion des Eingangswandlers, der Zwischenkreis entfällt. Hier spricht man von Direkteinspeiser (vgl. Direktumrichter). Der Wirkungsgrad verbessert sich, da nur noch ein Wandler nötig ist. Solche Geräte haben allerdings einen kleineren Bereich mit optimalem Wirkungsgrad, womit sich insbesondere bei Anlagen mit Teilbeschattung dieser Vorteil schnell relativiert.



 

Unterkonstruktion

Montagesysteme

Die Hersteller der Montagegestelle für Photovoltaikanlagen haben mittlerweile für jede erdenkliche Dachkonstruktion das passende Untergestell im Programm. Ziegel-, Blech- oder Foliendächer können mit Aluminium- oder Kunststoffkonstruktionen als Träger für eine Solaranlage vorbereitet werden.

Dabei sind flach oder geständerte Systeme von fast jedem Hersteller erhältlich. Das für Ihr dach passende System wird individuell ausgesucht und bestellt, oder bei speziellen Dächern extra angefertigt (Haydu Transporte).